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Geschichte der Kinesiologie

Das Muskeltesten wurde schon vor über 2000 Jahren vom griechischen Arzt Hippokrates verwendet, um neurologische Verletzungen an Soldaten zu diagnostizieren. Auch die Mayas nutzten eine Art Muskeltest, um festzustellen, ob das Wasser an bestimmten Orten genießbar war.

 

Die Methode geriet danach in Vergessenheit, erst im 19.Jahrhundert haben die französischen Neurologen Charcot und Babinsky den Muskeltest wiederentdeckt.

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutzte der Orthopäde R.W. Lovett aus Boston das manuelle Muskeltesten, um Behinderungen zu diagnostizieren, die durch Kinderlähmung und Nervenschädigungen entstanden waren.

 

Die Physiotherapeuten Henry und Florence Kendall modifizierten Lovetts Methode und entwickelten das heute allgemein anerkannte Muskeltestsystem für jeden Muskel des Körpers, das in der Krankengymnastik, in der Orthopädie und Neurologie weltweit verwendet wird.

 

Der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart griff dieses System in den 60er Jahren auf und ergänzte es mit Erkenntnissen des Osteopathen Frank Chapmann und des Chiropraktikers Terence Bennet.

 

Chapmann hatte erkannt, dass ein träger Lymphfluss zur Folge hat, dass die Gewebe mit der Zeit immer mehr Giftstoffe enthielten und damit nur eingeschränkt funktionierten. Er fand Reflexpunkte am Körper, mit deren Massage er eine Verbesserung von Beschwerden erzielte.

 

Bennet hatte erkannt, dass eine Stauung in der Blutzirkulation dazu führte, dass das Gewebe nicht genügend Sauerstoff und Nährstoffe erhält. Auch er benutzte bestimmte Reflexpunkte, um Krankheitssymptome entscheidend zu verbessern.

 

Goodheart war ein Meister des Synthese; er wusste nun, dass sich Störungen im Energiesystem des Körpers auf den Zustand der Muskulatur auswirken und er fand heraus, dass durch Reiben der Reflexpunkte von Chapmann und Bennet oft der Muskel gestärkt wurde, den er derselben Krankheit zugeordnet hatte wie seine Kollegen. Er kombinierte nun die verschiedenen Methoden zu einem neuen System und nutzte den Muskeltest als wertvolles Feedback im Zusammenhang des gesamten diagnostischen und therapeutischen Vorgehens.

 

Darüber hinaus befasste er sich mit chinesischer Medizin: Akupunktur, Akupressur, Meridiane, das Organsystem und die Bestimmungen der Energiebalance im Körper lieferten ihm wichtige Erkenntnisse und fügten sich für ihn nahtlos in sein bisheriges System ein.

 

Er konnte den Zusammenhang bestimmter Muskelgruppen zu den Energieleitbahnen der chinesischen Medizin, den Meridianen, herstellen und diese mit Erkenntnissen aus der westlichen Medizin verbinden. („Applied Kinesiology“).

 

 

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